World's Largest Sheet Music Selection

2728417
2728417
2728417

Seguiriyas d'Estutgar y la Plaza Helderlin

By Manuel Hidalgo

Be the first! Write a Review
https://www.sheetmusicplus.com/title/seguiriyas-d-estutgar-y-la-plaza-helderlin-sheet-music/2728417?ac=1&aff_id=50330

Viola, cello, contrabass
Composed by Manuel Hidalgo. Kammermusik-Bibliothek (Chamber Music Library).

World premiere: Venice, September 27, 1985

20th Century (after 1950). Breitkopf and Haertel #KM-2199. Published by Breitkopf and Haertel (BR.KM-2199).

Item Number: BR.KM-2199

ISBN 979-0-004-50107-8. 9 x 12 in inches.

World premiere Venice, September 27, 1985 Werner Keil hat nach der Erstausgabe unter Heranziehung des Autographs einen Urtext erstellt der aber nicht nur dem wissenschaftlichen Studium sondern vorwiegend praktischen Zwecken dient. So liegt der Komposition eine 42-tonige zentraltonige Materialgestalt` (nicht Reihe'!) zugrunde die fur verschiedene Ableitungen im Bereich der Melodik (z. B. Viertelton-Stauchung) Harmonik Rhythmik Klangfarbe (Spielarten) grossformale Proportionierung (42 Teile zwischen 4 und 88 Sekunden) verantwortlich ist. Die Formung dieser Materialgestalt erwuchs aus dem Bestreben nach Stringenz' (die Adorno an die Stelle der in der Kunst nicht eigentlich wirkenden Logik' gesetzt wissen will) Ausgewogenheit` Zusammenhang` Fasslichkeit`: Kriterien einer meinetwegen positorischen' Asthetik die ich als fur mich gultig anerkenne. Uberdies: Da man hierzulande gegenwartig besonders deutlich sprechen muss um nicht - unter Umstanden gar mit latenter Absicht - missverstanden zu werden erscheint der Hinweis nicht uberflussig dass mir eine Art Synthese - ich bin mir der Kuhnheit meines Unterfangens voll bewusst - von Zimmermann und Stockhausen vorschwebt. Entsprechend meinem Denken und Empfinden jedenfalls ein Weg in die Zukunft (und nicht wie derzeit ublich zuruck in die fruhen 20er Jahre) ... Naturlich: Zukunft' ist fur viele zur Zeit kein Thema Fortschritt` erst recht nicht (wobei ohnehin noch niemand hat definieren konnen was Fortschritt` in der Kunst sei; ein Computer ist so gut wie ein Klavier: man kann gute und schlechte Musik damit machen); beides zielt in der Kunst denn wohl doch auf eines hin: auf die noch nicht oder nur unvollkommen realisierte Moglichkeit. Mein asthetischer Ansatz findet symbolhaften Ausdruck gegen Ende des Stuckes: Infolge diatonischer Transformation erscheint die Materialgestalt' - von Violine und Violoncello im Doppeloktav-Unisono vorgetragen - im Stil eines gregorianischen Chorals (imagine!). Nach einer Verarbeitung in Form eines Organum quadruplum' im Stile Perotins und einer durchimitierten Motette' nach Art Orlando di Lassos - zwei wichtige Architekten am Gebaude europaisch-rationaler Mehrstimmigkeit als deren besondere Manifestation die Gattung des Streichquartetts gilt - kehrt das Stuck zu seiner eigenen Stilistik zuruck.
(York Holler)

Vinko Globokar gewidmet. Die Komposition entstand im Auftrag des IRCAM zur Eroffnung des Centre Georges Pompidou Paris. Stimmensatz und Tonband sind mietweise erhaltlich.

CD
Realisation des Tonbandes: Elektr. Studio d. Staatl. Hochschule fur Musik Koln
Saarbrucker Streichquartett
Deutscher Musikrat
WER 6515-2 / Wergo 286 515-2
Arditti String Quartett
Auvidis MO 782036.

Close X

By signing up you consent with the terms in our Privacy Policy

I am a music teacher.