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Konzert (2004)

By Friedrich Cerha

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Composed by Friedrich Cerha (1927-). Arranged by Gal Hartman. String music. Doblinger Music Publishers #03-00323. Published by Doblinger Music Publishers (DB.03-00323).

Item Number: DB.03-00323

ISBN 979-0-012-40638-9.

[...] Ein effektvoller Violinpart strahlt da aus dem Gesamtklang heraus, ist dennoch mit den anderen Stimmen eng verzahnt. Grossere Solopassagen wechseln einander mit einem echten Zusammenspiel ab, leuchtende Virtuositat wird mit rhythmischer Pragnanz kombiniert. Ein reifes, nie abgeklartes Werk, das durch seinen Mix aus Wirkung und Innigkeit beeindruckt. Wunderbar schwingen lyrische Passagen aus, in denen der Solist schone Momente geniesst.(O. A. Lang, Kronen Zeitung, 20.12.05) // (...) Stets leicht, elegant, sehr rhythmisiert, voller Musizierfreude (und gespickt mit Zitaten) ist Cerhas Stuck; fur pure Kopflastigkeit ist da kein Platz. Fur Virtuositat aber schon, denn Cerha verlangt dem Solisten wie auch dem orchestral music einiges ab. Der ehrliche Jubel galt dem Komponisten und allen Interpreten. (P. Jarolin, Kurier, 20.12.05) // Klassische Lyrik mixt das Opus mit neutonender Fragilitat, dazu leichtfussiger Verve und einem Schuss Humor. Erfreulich unbeschwert legte man im Konzerthaus los: Solist Ernst Kovacic liess verzwirbelte Fitzeleien sirren, melancholische Kantilenen glanzen. (...) Manch wuchtiger Brocken war schon dabei, doch weit mehr bunte Splitter - mal als impressionistisches Beiwerk, mal als orchestrale Intervention. Mit vereinten Kraften absolviert man zuletzt den hurtigen Zielsprint, lasst einen launigen Mezzo-Akkord zuruck - und ein Schmunzeln, dass Cerha doch nicht so klassisch-glorios schliesst. (Ch. Irrgeher, Wiener Zeitung, 20.12.05)

VIELFALT TRIFFT LEICHTIGKEIT: Wenn musikalische Werke weise schmunzeln konnen. Cerhas Violinkonzert entschwebte mit einer kleinen, lapidaren Schlusspointe in Form einer aufsteigenden Floskel elegant quasi gen Himmel. (...) Da taucht man ins rhapsodische 19. Jahrhundert ein, hort sublime Linien, Elegisch-Verspieltes, nimmt Kontraste zwischen solo agierender und im Kollektiv verschwindend eintauchender Violine wahr. Die Lyrik ist bisweilen von abstrakter Schonheit; der orchestral musicpart auch von schroffer Extrovertiertheit, die bisweilen zu uberraschenden Interventionen genutzt werden. Im Nachtstuck ist auch atmospharisch starke Ausbreitung von Klang zu horen - bis dann im Schlussteil das Schummrige mit dem Drangenden in einen Dialog tritt (...) Ein kompaktes, ein straffes und elegantes Werk. (L. Tosic, Der Standard, 27.12.05) // WIE SCHON CERHA KLINGT: (...) Der Doyen der osterreichischen Komponisten hat Schonbergs Hermetik langst hinter sich gelassen, lasst Assoziationen innerhalb der drei Satze durchaus zu, gewinnt im letzten Satz dadurch sogar so etwas wie eine Einheit stiftende Reprisen-Wirkung. (...) Ein zauberisch poetisches Nachtstuck erwachst aus einem leisen Ton inmitten; und alle drei Satze enden mit behutsam-charmanten Pointen, wie lange nichts in der Neuen Musik. Wiederholung erbeten! (W. Sinkovicz, Die Presse, 20.12.05) // ...ein grossartiges, bei aller Raffinesse und Tiefe unmittelbar sich erschliessendes, virtuoses Konzertstuck, das einen niemals ,auslasst'. (...) Grandiose Klangfarbenmischungen im orchestral music, voller Witzen und Pointen (...) Was der Ton dieses Instruments alles zwischen Lachen und Weinen oder beidem gleichzeitig auszudrucken vermag, weiss der Geiger Cerha, bei dem die tief sitzende Liebe zur Musik wohl ,vom Zigeuner' stammt, selbst am besten (K. Rogl, Salzburger Nachrichten, 20.12.05).

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