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12 Concerti grossi Op. 1

Score and Study Scores for the Concerti grossi No. 1 - 12

By Pietro Antonio Locatelli

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2 violin solos, viola solo, cello solo, strings, basso continuo
Score and Study Scores for the Concerti grossi No. 1 - 12. Composed by Pietro Antonio Locatelli (1695-1764). Edited by Agnese Pavanello. Please check the respective concertos to find the orchestral parts. Full score. Breitkopf and Haertel #LCE-1. Published by Breitkopf and Haertel (BR.LCE-1).

Item Number: BR.LCE-1

ISBN 979-0-2201-1850-0. 9 x 12 in inches.

Please check the respective concertos to find the orchestral parts.

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Ltg. Mariss Jansons (Kompositionsauftrag des BR)

,,Nirai beschreibt ein imaginiertes Land ein Paradies. Zu Beginn meiner Arbeit hatte ich diese beiden Vorstellungen: von einer Fuge und von den Wurzeln auf Okinawa einer tropischen Insel im Suden Japans. Dort haben viele Baume ganz unglaubliche Formen besonders die Wurzeln haben mich fasziniert. Sie ergeben ausserst komplizierte und organische Gebilde die mich an eine Frage erinnerten. ,,Nirai heisst wortlich ,,aus den Wurzeln kommend oder ,,in Richtung der Wurzeln oder auch ,,Land der Wurzeln. Man verwendet dieses Wort um etwas zu beschreiben das aus der Vergangenheit kommt und das noch heute also in der Gegenwart sinnvoll ist. Genau wie es in Platons ,,Phaidon heisst: Alle alten Dinge kommen aus den neuen und alle neuen Dinge kommen aus den alten. Ich wollte diese Dualitat oder Interaktion zwischen zwei verschiedenen Epochen darstellen. Als Beethoven seine Symphonien schrieb benutzte er die kompositorischen Moglichkeiten die ihm zu jener Zeit zur Verfugung standen. Ich wollte das auch. Wir haben heutzutage ein riesigen Archiv an Techniken und Asthetiken auf die wir zuruckgreifen konnen. Wir konnen aus ihnen die passenden auswahlen oder sie auch kombinieren. In gewisser Weise kann man auch zu diesem Archiv ,,Nirai sagen denn es stellt das Erbe eines Volkes dar. Also wollte ich gerne eine alte Satzweise verwenden die heutzutage nicht so oft zum Einsatz kommt. Ursprunglich wollte ich das ganze Intermezzo in Fugentechnik schreiben. Aber das hat sich als zu schwierig herausgestellt. Ein Rest dieser ursprunglich geplanten Fuge ist am Anfang noch erkennbar. Die Faktur insgesamt ist eher einfach gehalten. Im Stuck ist ein stetes Accelerando angelegt fur den Horer gut wahrnehmbar obwohl mehrere Melodien gleichzeitig in unterschiedlichen Geschwindigkeiten erklingen.
Was den Beethoven-Bezug betrifft so nahm ich eine kurze Phrase aus dem Schluss des letzten Satzes der Zweiten Symphonie funf kurze Wechselnoten. Daraus entwickelte ich das Stuck. Bei Beethoven steht diese Phrase in D-Dur naturlich ubernahm ich die Tonart nicht. Was mich reizte war die Tatsache dass es sich um eine kleine Sekunde handelt - das Intervall das in der zeitgenossischen Musik bevorzugt verwendet wird. Die kleine Sekunde ist sehr flexibel sie ermoglicht einem viele Formen der Verwendung. Beethoven war seinen Zeitgenossen vor allem als genialer Improvisator bekannt also nahm ich diese kleine Phrase als Thema einer Improvisation und behandelte es auf sehr freie Art. Von der Sechsten Symphonie entnahm ich keine musikalischen Zitate; stattdessen entwickle ich dieses kurze Intermezzo in ,,pastoraler Form.

(Misato Mochizuki) UA der zweisatzigen Fassung: 21.10.2011 NULL World premiere version with two sets: Oct. 21 2011 NULL.

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